Steffen Uliczka
 

News

 
 
 

Moin moin und Herzlich Willkommen
auf meiner Homepage.
 

Auch ich möchte die Gelegenheit nutzen und in die Weiten des www vordringen und habe hier auf meiner Homepage Informationen, News, Bilder sowie Bestzeiten über mich, von mir und meinen Sport mit Hilfe

 

meines Vereinskollegen Torben Herber zusammengestellt.
Ich hoffe es gefällt euch.
Über Einträge in mein Gästebuch freue ich mich natürlich auch!
 

Viel Spaß  
Euer Steffen
 

08.12.2011 - Fertig: Abfahrt!
  

Jetzt passt alles. Morgen geht’s zur Cross EM nach Velenje in Slowenien. Und nach meinem Wettkampf vor 2 Wochen hat sich ganz schön was getan; mein Körper und meine Form mein ich...Ich sehe zwar immer noch genau so aus, aber der harte Wettkampfreiz und die ruhigen Tage danach haben den Stoffwechsel wachgerüttelt und in eine andere Stufe gebracht. Ich fühle mich richtig gut und das Laufen geht auf einmal auf einem ganz anderem Level.

Bin gespannt wie ich dann am Sonntag da stehe. Ihr könnt die ganzen Rennen im Live-Stream verfolgen. Ob ich dann wieder einen Platz unter den Top 20 erlaufen kann, und vor allem wie wir mit dem Team abschneiden, ob wir wirklich ins vordere Mittelfeld laufen können, seht ihr dann. Prognosen sind sehr sehr schwierig. Im Cross kommt so viel zusammen, wie sich unsere Neulinge durchschlagen, wie wir mit dem Untergrund zurechtkommen, und vor allem wie die Konkurrenz sich anstrengt vor uns zu sein, ist kaum kalkulierbar. Daher: "Vollgas ins Getümmel und wenn’s weh tut etwas schneller werden!"
Bis dahin,
 

Euer Steffen



29.11.2011 - Ein ordentliches Stück Arbeit!
  

4. Platz beim Cross in Tilburg:
EM Quali => Check!
Ganz anders als im letzten Jahr war das Rennen am Wochenende in Tilburg. Der Boden war nicht gefroren, somit an mehreren Stellen viel sandiger und somit weicher. Eine kleine Extraschleife durch ein Matschloch, eine Sandpassage und drei Baumstämme waren zusätzlich auf dem Rundkurs. Somit war auch das Tempo nicht so hoch wie im letzten Jahr.

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Und ich hatte auch viel mehr zu tun: Zwar hatte ich mich vom Start weg in der Spitzengruppe positioniert, ich wollte ja vorne landen, hatte aber meine Mühe das forsche Tempo auf den fachen Teilen mitzugehen. Sobald Kurven kamen oder das Gelände unruhiger wurde konnte ich wieder aufschließen. Es war aber schon früh, also vor der Hälfte, ein harten Kampf den Anschluss zu halten. Das Rennen über war ich also meist an Position 7 und 8. Ähnlich wie im letzten Jahr konnte ich mich aber ca 500m vor dem Ziel nochmal zusammenreißen und richtig mobilisieren. Ganz nach dem Motto des britischen Langstrecken Kollegen Mo Farah "go hard or go home" einfach nochmal die ganze Energie in die Beine legen und gas geben. So konnte ich noch auf Platz vier vorlaufen und bin damit super glücklich.
Das erste Rennen gleich mit so einem Resultat abzuschließen zeigt doch, dass alles im Lot und in der richtigen Bahn ist! Jetzt habe ich nochmals 2 Wochen, wobei ich in den nächsten Tagen erst mal wieder frisch werden muss, um mich auf die Cross EM vorzubereiten. Weitere Gedanken und Eindrücke dazu werde ich in den nächsten Tagen schildern.
Bis dahin gibt es hier noch ein paar Impressionen aus Tilburg,
 

Euer Steffen



27.11.2011 - Steffen Uliczka läuft auf Platz vier
  

Wenngleich er seinen Vorjahres-Sieg nicht wiederholen konnte, überzeugte Steffen Uliczka. Der Kieler reihte sich auf dem rund zehn Kilometer langen Parcours mit 31:03 Minuten auf Platz vier ein. Witaly Shafar (Ukraine; 30:30 min) siegte überlegen vor Khalid Choukoud (Niederlande; 30:42 min) und dessen Landsmann und U23-Sieger Jesper van der Wielen (31:00 min).

Als cleverer, gewiefter Taktiker wartete Steffen Uliczka bis kurz vor Schluss, um innerhalb der Verfolgergruppe seine Spurtstärke auszuspielen. „Hinten raus kam es mir so vor, als ob alle anderen stehen“, freute sich der 27-Jährige, der nun für Velenje planen darf.
Den ganzen Artikel von Harald Koken zum Cross-Lauf in Tilburg gibts auf leichtathletik.de



25.11.2011 - Da wolln wa ma sehn was geht!
  

Morgen starte ich beim Warandeloop im niederländischem Tilburg. Ein Crosslauf, der vom DLV als Qualifikationswettkampf für die kommende Cross EM gilt. Einen Platz unter den Top 20 muss ich machen, damit ich bei der EM dabei bin.
Nach nun einer gewaltigen Menge Training, bei dem ich mich auch mal so richtig müde gelaufen habe, sollte die Form nun da sein, dass ich diese Aufgabe meistern kann.

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Viele Dauerläufe im profiliertem Gelände, Tempoläufe auf der Crossrunde, entsprechendes Kraft und Athletiktraining sowie Berganläufe standen in den letzten Wochen für mich auf dem Plan. Und nun fühle ich nach ein paar Tagen des ruhigeren Trainings und der Regeneration, wie die Leistungsfähigkeit wächst. Bin also gespannt, wie ich im internationalen Vergleich da stehe!
Der Kurs in Tilburg ist eher flach auf Waldwegen, es gibt ein paar Schikanen und wellige Abschnitte und da keine großen Niederschläge vorhergesagt sind, ist der Untergrund wohl auch recht fest. Ein hohes Tempo ist also zu erwarten. Im vergangenen Jahr konnte ich diesen Lauf, auch für mich etwas überraschend, gewinnen. Meine Grundlagenform ist zwar spitze, ich bin mir aber nicht sicher, ob auch die Wettkampfform so gut ist, um den Vorjahreserfolg zu wiederholen. Es wäre schon spitze, wenn ich unter die Top 3 kommen würde. Ob das wirklich geht sehen wir dann....
Einen Vorbericht gibt es auf leichtathletik.de.

Ein spannendes Erlebnis hatte ich am vergangenem Wochenende. Da ich mein lockeres Training schon früh absolviert hatte, war noch genug Zeit und Energie da, um auch mal als Zuschauer zu einem Cross Wettkampf zu gehen. Allerdings nicht Läufer, sondern Radfahrer drehten ihre Runden in meinem Trainingsgelände. Toll anzusehen und für mich mal was ganz neues und anderes.
Einen schönen Gruß zunächst,
 

Euer Steffen



24.11.2011 - Bästn Dank!
  

Bei der Wahl zum Kieler Sportler des Jahres bin ich auf Platz drei gelandet. Einen herzlichen Dank für die ganzen Stimmen.
Die THW Handballer haben ja traditionell eine viel größere Fangemeinde, so dass ich die Anerkennung, auf dem dritten Rang, nach zwei Handballern, gewählt zu sein, sehr zu schätzen weiß.

Hier noch ein kleiner Bericht der Kieler-Nachrichten.
 

Euer Steffen



09.11.2011 - Der alljährliche Aufruf!
  

Jedes Jahr, wenn die Tage kürzer werden und man zurück auf das Vergangene blickt, gibt es auch die Sportlerwahlen.
So auch bei uns in Kiel, wo die Kieler Nachrichten zusammen mit meinem Sponsor Kieler Volksbank den Sportler des Jahres ermitteln wollen. Auch Nichtkieler dürfen über das Internet abstimmen und so möchte ich euch alle dazu ermuntern Eure Stimme abzugeben, am

Besten für mich und weniger für die Konkurrenz, allen voran liegen die Handballer sonst immer weit vorne.
Hier geht‘s zur Abstimmung.
Herzlichen Dank,
 

Euer Steffen



09.11.2011 - Bist fit? Joap, bin fit!
  

Was für eine Frage, welch eine Floskel. Auf jedem Wettkampf trifft man Bekannte, Freunde und Konkurrenten und immer kommt diese "Begrüßungsfrage". Was soll man da schon antworten...?
Inzwischen bin ich schon wieder seit etwa 4 Wochen fleißig am trainieren und dann auch gleich mal in Leipzig beim IAT gewesen, um eine klare Antwort zu finden, ob ich denn fit bin.

Also wie immer, morgens 7:15Uhr zum medizinischen Test, messen, wiegen, Blut abgeben. Am Vormittag dann der Stufentest: 4x4000m in 4,75/5,0/5,25/5,5 m/s, was etwa ein Tempo von 3:30 bis 3:02min/km ist. Dazwischen eine Minute Pause zum Bluttropfen abgeben, um die jeweilige Konzentration von Laktat im Blut zu messen.
Am Nachmittag dann der Vitamaxima Test, oder auch VO2Max-Test, bei dem die maximal aufzunehmende Menge Sauerstoff gemessen werden soll. Dazu laufen wir immer 30s in einer Stufe, fangen bei 4,5m/s an und die wird immer um 0,25m/s erhöht. Das Ganze geht so lange, bis man nicht mehr kann! Nur dass sich das darin zeigt, dass man vom Laufband fliegt, also gerade noch rechtzeitig vom Betreuer aufgefangen wird, was bei mir nach 7,25m/s der Fall war.
Um es nochmal kurz zusammenzufassen: Nach nur 4 Wochen Training habe ich eine sehr gute Form und bin fit. Mein VL3, also wo ich etwa vom aeroben zum anaeroben Stoffwechsel übergehe, liegt bei 5,4m/s und meine VO2max liegt bei 79ml/min/kg, was knapp unter meinen Spitzenwerten liegt. Dabei bin ich auch schon wieder bei 8,1% Körperfett, was sehr beachtlich ist, da der Winter und damit die benötigten Reserven ja noch vor mir liegt.
Hier zur Veranschaulichung nochmal das Video vom letzten Jahr.

Somit einen fitten Gruß,
 

Euer Steffen



24.10.2011 - Es geht wieder los!
  

Nachdem ich ja nun im Urlaub war, ein paar Tage wieder zu Hause bin und den Herbst genossen habe geht es jetzt wieder in die Vollen. Die neue Saison, und zwar "DIE" Saison mit der Multisportveranstaltung in London als Höhepunkt, steht an und die Vorbereitung beginnt jetzt!
Die letzten beiden Wettkämpfe der alten Saison habe ich dann auch noch irgendwie hinter mich gebracht. Die Reisen nach Dubnica und Nizza sind jeweils nicht ohne Komplikationen abgelau-

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fen, so dass ich schon allein davon etwas geschafft war. Und dann war in meinem Kopf einfach zu sehr Herbst, die Luft war raus und die Motivation einfach futsch. Nach 2000m habe ich das Rennen in Dubnica beendet; eine Bestzeit war nicht mehr drin und ich wollte mir noch Körner für den Länderkampf lassen.
In Nizza selbst kam ich dann, nach dem ich den ganzen Tag aufgrund des verpassten Fliegers in Wien verbracht hatte, in den gefühlten Hochsommer. Blaues Wasser, Sonne satt und hohe Temperaturen führten zu deutlich besserer Laune. Das Wetter am Wettkampftag war dann eher bescheiden, das Tempo im Rennen hingegen gar nicht so. Ich konnte aufmerksam meine Position halten, mich Stück für Stück verbessern und erst auf den letzten beiden Runden ging die Spitzengruppe auseinander, wobei ich an dritter Position lag. Dass ich am Ende doch noch mit nur einer Hundertstel Sekunde Rückstand vierter in 8:34,25min wurde ärgert mich noch jetzt ein wenig, ich kann mir aber keinen Vorwurf machen nicht durchgezogen zu haben. Die Kraft war einfach nicht mehr da.
Nachdem ich jetzt zunächst 2 Wochen gar keinen Sport gemacht habe und dann 2 Wochen Eingewöhnung, also mit wenig Laufen und viel Radfahren, Schwimmen und Aquajogging, bin ich jetzt seit einer Woche wieder voll im Training. Und es fühlt sich prima an!
Am vergangenem Samstag waren wir dann wie gewohnt in Rostock beim TeamCross "Crosstock". Jeweils 10x600m standen für Claudia Kratzenstein, Falko Vehling und mich auf dem Plan. Ein spannendes Duell mit den Rostockern entwickelte sich und nur durch eine taktische Umstellung, dass ich beim letzten mal zwei Runden am Stück gelaufen bin und somit Claudi nicht mehr ran musste, konnte wir mit knappem Vorsprung gewinnen.
Für mich persönlich war es ein harter Tag. Ich war im Schnitt ein paar Sekunden langsamer als im Jahr zuvor, was ich an Hand meines Trainingszustandes aber gut begründen kann und ich mir keine Sorgen mache brauch. Dennoch ist es jedes Mal einfach kein Spaziergang ;~) Einen Bericht gab es dazu im Nordmagazin des NDR.
In den kommenden Wochen steht dann wieder das Wintertraining auf dem Programm: Viele lange und ermüdende Läufe, hoher Umfang, dazu Kraft und Athletik Training sowie einige Stunden auf dem Radergo und im Wasser. Auch davon werde ich berichten....
Werde mich jetzt wie gewohnt regelmäßig hier melden und berichten und wünsche allen noch schöne Herbsttage! Gruß,
 

Euer Steffen



10.09.2011 - Fernsehübertragung
  

Während der rbb vom ISTAF morgen nur eine Zusammenfassung sendet, überträgt das ZDF von 15.00 bis 17.00 Uhr hingegen live!
Das 3000m Hindernis Rennen startet um 16.45 Uhr und sollte somit in den Übertragungszeitraum fallen.
Ich freue mich über jeden Zuschauer vorm TV,
 

Euer Steffen



09.09.2011 - Die letzte Runde
  

Jetzt geht es für mich in die letzte Runde der Saison. Noch einmal habe ich die Chance schnelle 3000m Hindernis zu laufen, am liebsten in Bestzeit. Zunächst darf ich in Berlin beim ISTAF vor deutschem Publikum starten. Am Sonntag um 16:45 bin ich dran und der rbb wird wohl was zeigen.
Nächste Woche werde ich dann am Donnerstag in der Slowakei in Dubnica, ebenfalls nochmal bei einem Meeting, 3000m Hindernis laufen, um dann

am 18.09. mit der Nationalmannschaft in Nizza beim Länderkampf zu starten. Da hab ich nochmal ein schönes Programm vor mir und da meine Form nach wie vor prächtig ist und sich alles gut anfühlt, freu ich mich richtig auf die letzten Rennen.
Den Bericht von gestern Abend von "Schleswig-Holstein 18:00" könnt ihr Euch hier nochmal anschauen.
In angespannter Erwartung,
 

Euer Steffen



08.09.2011 - Das Fernsehen
  

Nun habe ich auch meinen Sturz mal gesehen: In der ZDF Mediathek kann man sich bei der Zusammenfassung meinen WM-Lauf und somit auch den Sturz, der ja in der Liveübertragung nicht gezeigt wurde, nochmal ansehen. Einen so richtigen Fehler oder Grund kann ich aber immer noch nicht erkennen... den meinen Lauf findet Ihr ab Minute 7.
Einen Bericht übers Laufen und das Läuferland Schleswig-Holstein gibt es heute Abend im NDR3 Fernsehen um 18:00Uhr.
Einen Schönen Gruß, wieder aus dem Norden der Republik,
 

Euer Steffen



03.09.2011 - Das Ende kommt
  

Nun bin ich schon über eine Woche in Daegu und noch viel länger von zu Hause weg. So langsam freue ich mich schon sehr auf meine Heimatumgebung, auf warmes Essen (in der Mensa ist es meist schon lauwarm bis kalt) und vielleicht sogar ein bisschen auf kühlere Temperaturen (auch wenn ich mich so langsam richtig gut an die heißen Temperaturen gewöhne). Eine Menge habe ich erlebt und auch Erfahrung gesammelt. Aus sportlicher Sicht läuft es für den DLV ganz zufriedenstellend.

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Ein unangenehmer Beigeschmack ist allerdings, dass ausschließlich Werfer die Medaillen geholt haben und die Läufer, von denen es schon gar nicht so viele hier her geschafft haben, aus vielerlei Gründen nicht ihre Leistung zeigen konnten. Die Konkurrenzsituation, allein durch die notwendige Infrastruktur, ist zwischen den technischen Disziplinen und dem Laufbereich nicht vergleichbar. Dennoch stehen wir (Läufer) einfach nicht so gut da!
Aber die Leichtathletik lebt: Es gab tolle Duelle und immer wieder Überraschungssieger. Zudem diese Geschwindigkeiten, Höhen und Weiten die einfach so durch die Körper erbracht werden und noch viel mehr live im Stadion beeindrucken, als vor dem Fernsehen.
Zum Abschluss wollten wir nochmal ein ganz besonderes Foto mit dem Stadion im Hintergrund machen. Dazu mussten wir auf ein paar Klippen klettern und wurden prompt vom Militär verfolgt. Bevor wir gefasst wurden konnten wir aber gerade noch die richtige Kameraeinstellung finden und unser Ziel erreichen.
Die Koreaner, die ihre Höflichkeit und Zurückhaltung in den ersten Tagen ja regelrecht zelebriert haben, tauen auch so langsam auf. Immer und überall werde ich beim Laufen angefeuert und gegrüßt und auf dem Weg ins Stadion müssen die Athleten für gemeinsame Fotos herhalten.
Morgen steht nochmal das Finale an, die Sprint-Staffeln geben alles und ich muss mich schon mal ans Sachenpacken machen.
Einen letzten Gruß aus Südkorea,
 

Euer Steffen



02.09.2011 - Die Bolt-Show
  

Wenn ich jetzt zwischen meinem Training, Essen und Schlafen Zeit finde, ist es sehr interessant sich die ganzen anderen Athleten anzuschauen. Sei es in der Mensa die verschiedenen Essgewohnheiten oder auf dem Trainingsplatz die Vorbereitungen und Trainingseinheiten zu beobachten. So haben die Kenianischen Läufer ihre Teller einfach bis zum Überlaufen mit allem Greifbaren beladen und die Werfer verdrücken morgens Berge an Ei und FrenchToast.

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So konnte ich auch schon den SprintStar Usain Bolt beim Training und natürlich beim Wettkampf zuschauen. Beim Essen ist er hingegen nie zu sehen.
Wenn er hier in der Öffentlichkeit auftaucht sind sofort Massen von Koreanern um ihn herum, das Stadion bebt, wenn er auftritt.
Die verpatzen 100m und seine teils arrogante Überlegenheit in den 200m Vor- und Zwischenläufen passt da natürlich in dieses Mega-Showkonzept. Die meisten Athleten haben dazu eher eine kritische Meinung, auch wenn er, so wie ich denke, die Leichtathletik mehr ins Rampenlicht treibt. Ich bin gespannt, wie dieses Theater, denn so erscheint es mir, sein Finale finden wird.
Einen beobachtenden Gruß aus Südkorea,
 

Euer Steffen



01.09.2011 - Ein "heißer" Tag
  

Das, was mich heute doch am meisten beschäftigt hat, war das Hindernis Finale ohne meine Beteiligung; spannend und heiß. Ist schon hart da dann zusehen zu müssen. Und dazu auch keine absurden Leistungen, so dass man sich mit einem guten Niveau und einem vernünftigen Spurt prima hätte präsentieren können...da war was möglich! Umso mehr tut es jetzt noch einmal weh.
Die Sonne hat heute ohne jede Dunstwolke alles gegeben, so dass es heute den Tag über super

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heiß war. Und ich hatte nichts Besseres zu tun, als auf dem Trainingsplatz, gleich neben dem Athletendorf, noch Tempoläufe zu machen. Da ich ja noch weitere Wettkämpfe (am 11.09. beim ISTAF in Berlin und 18.09. beim Länderkampf "Decanation" in Nizza) plane, muss ich meine gute Form noch etwas konservieren. Die Motivation ist auf jeden Fall da! Nach dem Hitzetraining gab es dann ein erfrischendes Bad im Eisbecken, noch deutlich kühler als die Ostsee zur Zeit ;~)
Einen Besuch habe ich heute auch bei der adidas Hospitality gemacht. Nicht nur, dass es dort leckeres Essen gab, sondern vor allem habe ich die neuen Schuhe und Spikes für die kommende Saison begutachten können und neben bei ein Paar ganz besondere Laufschuhe abgestaubt.
Einen erhitzen Gruß aus Südkorea,
 

Euer Steffen



31.08.2011 - Ein Ruhetag...um zur Ruhe zu kommen
  

Also haben alle erst mal ausgeschlafen, um sich teilweise von der Medaillenfeier zu erholen oder einfach, weil sie es gewohnt sind. Die Village-Bar wurde gestern Abend kurzerhand zum "Deutschen Haus" erklärt, um dort die Helden des Tages zu feiern. Das Ganze hat aber auch ein schnelles Ende gefunden, da bereits um 1 Uhr Ausschankschluss war und so zog es einige noch weiter in die Mensa, wo es immer noch bis 2 Uhr Essen gibt.

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Die Freizeitangebote, von Töpfern bis zu einer Spielautomatenwelt, wurden heute von so einigen Athleten genutzt. Ich konnte heute bereits wieder zwei Mal trainieren und meinem lädierten Rücken geht es schon wieder etwas besser.
Am Abend wurde es auf dem Trainingsplatz dann schon wieder voller und hecktischer und man spürt die Spannung. Morgen geht es dann mit den Wettkämpfen weiter und auch das Hindernisfinale der Männer, in dem ich einfach nur zu gerne selbst gestanden hätte, wird ausgetragen. Ich werde meine Konkurrenz genau beobachten, so dass ich genau weiß mit wem und was ich nächstes Jahr zu rechnen habe.
Einen ausgeruhten Gruß aus Südkorea,
 

Euer Steffen



30.08.2011 - Auf auf! Weiter gehts!
  

Denn auf solch Einzelschicksale, wie meinen Sturz, nimmt die WM keine Rücksicht.
Ich habe mir bei dem Aufprall so dermaßen den Rücken verdreht, dass ich einseitig von der Hüfte bis zum Hals ganz schön dolle Schmerzen habe und ich mich beim Aufstehen wie ein alter Mann bewege. Beim Laufen hingegen gehts fast problemlos, von daher ist's also nicht so schlimm. Nach dem Frust und der Trauer gestern schaue ich nun nach vorne. Werde hier nochmal gut

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trainieren, dass ich danach nochmal ne richtig starke Bestzeit zeigen kann. Die WM werde ich natürlich auch live verfolgen: Heute mit einem kompletten Medaillensatz und einem Jugendeuroparekord von Gesa Krause über die 3000m Hindernis. Da lass ich mich doch gerne von der Euphorie und Freude anstecken.
Nen aufgemunterten Gruß aus Südkorea,
 

Euer Steffen



29.08.2011 - Kein BÄM....mehr bum!!!!
  

Echt verdammt gute Beine hatte ich. Da das Tempo am Anfang nicht so hoch war, war ich mal vorne, mal wieder hinten, hatte aber nie das Gefühl nicht auf die Spitze reagieren zu können. Und dann gehts los, das Tempo wird verschärft und ich will nachsetzten...bums! Da lag ich auch schon. Ich weiß nicht, wie es passiert ist. Das Hindernis habe ich nicht berührt, so dass wohl Gegnerkontakt mein Schwungbein irgendwie blockiert hat und ich mit dem Kopf voran weiter geflogen bin und voll aufgeschlagen. Autsch!

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Aber bin dann doch gleich wieder aufgestanden, wollte die Lücke wieder schließen, aber das Niveau habe ich dann doch nicht, bei ernstem Tempo solch ein Loch mal eben wieder zu zulaufen. Und mit den weiteren Runden und der Anstrengung sinkt dann auch die Motivation.
Zum Hindernislauf gehört eben mehr, als nur schnell zu laufen. Man muss auch über die Böcke rüber kommen!
Die Enttäuschung, trotz einer prima Form und schlagbarer Gegner, auf diesem Wege nicht weitergekommen zu sein, ist riesen groß.
Nen enttäuschten Gruß aus Südkorea,
 

Euer Steffen



29.08.2011 - Steffen Uliczka steht wieder auf
  

Im Vorlauf über 3.000 Meter Hindernis bei der WM in Daegu (Südkorea) ist Steffen Uliczka (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) am Montag gestürzt. Der Deutsche Meister rappelte sich aber wieder auf und lief weiter. Nach 8:37,35 Minuten kam er ins Ziel und ließ als Zehnter noch zwei Konkurrenten hinter sich.
Mit dem Ziel, ins Finale zu laufen, ging Steffen Uliczka ins Rennen, obwohl er laut seiner Bestzeit

Außenseiter im Feld war. Die guten Vorleistungen der Gegner hatten keine abschreckende Wirkung. Der 27-Jährige mischte mit. Als das Tempo zu Beginn noch nicht so hoch war, ließ er sich nicht einklemmen, nahm weite Wege in Kauf und lief teilweise auf Bahn drei über die Hindernisse.
Den ganzen Artikel von Jan-Henner Reitze mit einem Interview gibts auf leichtathletik.de



28.08.2011 - Jetzt wird es sowas von ernst!
  

Die Startliste ist raus und ich kenne meine Gegner im ersten Lauf. Wow, was für ein Kribbeln im Bauch. Anspannung, kann ich das bringen, was können die anderen, wie wird wohl der Rennverlauf, Respekt vor den Vorleistungen der anderen...Ungewissheit. Und doch ist da diese Freude endlich wettkämpfen zu können!
Dementsprechend war heute ein ruhiger Tag: Heut morgen nochmal mit Spikes ein paar schnelle Läufe um die Beine frisch zu halten, ein Interview

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mit dem ZDF, dass die morgen auch was zu erzählen haben und nachmittags eine nette Käffche runde in der Sonne, die die Luft mittlerweile ganz schön aufgeheizt hat.
Jetzt kann und muss es los gehen. Finale ist das Ziel!
Nen aufgeregten Gruß aus Südkorea,
 

Euer Steffen



27.08.2011 - Es geht los!
  

Nun ist die WM eröffnet. So eben läuft die Eröffnungsfeier im Stadion und die erste Medaillen sind bereits vergeben. Auch ich war heute kurz im Stadion, um die Mädels des Hindernisteams bei ihrem Vorlauf zu unterstützen, aber auch, um Wege und Eindrücke schon mal zu erkunden und so für Montag vorbereitet zu sein.
Und das bin ich ganz gut: Nicht nur, dass ich auch hier schnell ein Örtchen gefunden habe, wo wir einen spitzen Espresso unentgeltlich bekommen,

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sondern, dass ich auch den Geherkollegen Chris gut durchs Dorf kutschieren kann. Und nebenbei gehts meinen Beinen und meiner Form prima. Das Feuer fängt an, die Freude bald laufen zu dürfen steigt.....
Die angekündigte Dopingkontrolle, die für jeden Teilnehmer vorgesehen ist und ich sehr unterstütze, habe ich auch gleich heute Morgen hinter mich gebracht. Ne ganz normale Dopingkontrolle halt, die so manchen starken Werfer umgehauen hat ;~) (ist bei der Blutabnahme umgekippt).
Nen fitten Gruß aus Südkorea,
 

Euer Steffen



26.08.2011 - Jubel Trubel Aufregung
  

Seit ein paar Stunden bin ich nun im Athletes Village in Daegu. Einfach Wahnsinn was hier abgeht! Schon am Flughafen wurde unsere kleine Reisegruppe mit Fähnchen und Blumen begrüßt und am Athletendorf angekommen waren einige Reporter und Fernsehteams da, um erste Fragen zu stellen. Also schnell rein zur Akkreditierung und tada, auch ich bin jetzt offiziel Athlet.
Da hier ja alle Athleten auf einem Haufen sind, sieht man immer wieder auch "Stars" und bekann-

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te Gesichter.Habe auch mit ein paar Hinderniskollegen geschnackt, sowie auf dem Gelände liegendem Trainingsplatz bei ein paar Steigerungen die Laufgemeinde um Tegenkamp, Mottram, Bekele und Martinez begutachtet.
Diese Stimmung, dieses Wuseln, die Leute und die ganze Anlage (werde morgen mal eine ausführliche Dokusession starten)...da bekommt man einfach Kribbeln im Bauch.
Also darf ich mich nicht ganz überrumpeln lassen, ein wenig ausgrenzen und mich auf mein Projekt und Vorhaben konzentrieren....BÄM!
Nen akkreditierten Gruß aus Südkorea,
 

Euer Steffen



25.08.2011 - Vollverpflegung
  

Wie angekündigt wollte ich ja nochmal vom Essensangebot berichten: Für jeden ist etwas dabei! Morgens bekommt man verschiedene Frühstückscerealien, ein bekannt rezentes Angebot mit Rührei, Bacon, FrenchToast, warmes Gemüse, eine Käseplatte, Haferbrei, Toast und anderes weiches Brot, kleine süße Blätterteig Teilchen und natürlich reichlich frisches Obst. Dazu wird auf Wunsch frisches Omelette oder Spiegelei gemacht und es wird zu allen

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Mahlzeiten extra für uns gebackenes "deutsches" Schwarzbrot angeboten. Bei mir bleibt es am Morgen meist bei eine Schüssel Haferbrei mit einer kleingeschnittenen Banane.
Das Mittags- und Abends-Buffet unterscheidet sich kaum. Es gibt eigentlich alles asiatischen Gerichte, die man auch aus Deutschland kennt. Jeweils ein Hähnchen, Schwein, Rind, Lamm und Fisch Gericht, eine Reispfanne, frisches sowie gekochtes Gemüse und frisches Sushi. Obst, Kuchen sowie Joghurt und Quarkspeisen gibt es zum Nachtisch. Also je nach den individuellen Anforderungen und Gewohnheiten (die Werfer verdrücken einen riesen Haufen Fleisch, während ich trockenen Reis mit bisschen Fisch bevorzuge) gibt es für jeden das richtige.
Den Bericht aus dem Schleswig-Holstein Magazin könnt Ihr hier aufrufen.
Einen satten Gruß aus Südkorea  ,
 

Euer Steffen



24.08.2011 - Ein freier Nachmittag
  

Nachdem ich heute Morgen vor dem Frühstück ein kleines Trainingsprogramm absolviert habe, um dann etwa zur Vorlauf Zeit um 11Uhr eine kleine Tempoeinheit (2x(2x200m mit 5 Hürden, 200m flach) mit 200m Trabpause) zu machen, habe ich mich großartig gefühlt. Die Beine waren gut, ich deutlich ausgeschlafener als die Tage zuvor und die Zeiten, mit 31s über die Hürden und 24s flach, haben heute großen Mut und Selbstvertrauen gegeben.

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Da hatte ich mal nen Nachmittag trainingsfrei, den wir genutzt haben um einen ausgiebigen Spaziergang rund um den Hafen zu machen. Natürlich nicht, ohne zunächst die Kaffeebar anzusteuern...;~)
In den Aquarien vor den Restaurants haben wir uns allerlei Meeresgetier angeschaut, was zum Verzehr bestimmt ist. Die Fische werden alle per Wildfang gefangen, da die Fischerboote, von denen der Hafen um die Mittagszeit überfüllt ist, nur mit langen Bambusruten bestückt sind.
An der Steilküste konnte ich noch ein paar Jungs fotografieren, wie sie von den Klippen gesprungen sind. Angesichts meiner bevorstehenden Aufgaben habe ich dann die Selbsterfahrung nicht weiter verfolgt, auch wenn es mich sehr gereizt hat.
Morgen werde ich dann nochmal ein echtes Tempoprogramm auf der Bahn machen, bevor ich mich am Freitag auf den Weg nach Daegu in die WM-Stadt mache.
Einen fast touristischen Gruß aus Südkorea,
 

Euer Steffen



23.08.2011 - Da wo wir wohnen
  

Auf der Ferien, Golf, Vulkan und Fischer Insel Jeju-do sind wir in einem prima Hotel untergebracht. Um uns herum alles grün, wir haben einen großen Garten direkt am Meer, wobei es nur eine Felsküste und keinen Strand in der Nähe gibt, und der Ausblick gibt auch einiges her. Wenn das Wetter mal nicht ganz so trübe ist (heute regnet es bei sehr starkem Wind immer wieder) können wir von unserem Balkon auch den Vulkan sehen (beim heutigen Foto ist nur der Fuß andeutungsweise erkennbar, werde versuchen ein

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besseres Bild nachzuliefern). Von der anderen Seite und aus dem großen Speisesaal, den wir für uns alleine haben, hat man einen Blick über die Inseln, die kleinen Fischerboote die den ganzen Tag vorbei fahren und das Meer.
Den Pool im Garten habe ich heute auch mal ausprobiert und bin ein paar Runden geschwommen. Allerdings lässt es sich in dem nicht lange aushalten, da das Wasser auch nicht wärmer als die Ostsee ist.
In unser Zimmer verbringe ich die meiste Zeit lesend auf dem Bett. Wir haben zwar ca. 250 koreanische Kanäle, auf denen von Zeichentrick in allen Varianten, Golf und Angeln, über Casting- und Karaoke-Shows auch die Deutsche Bundesliga zu sehen ist, aber davon machen wir kaum Gebrauch.
Die ärztliche- und physiotherapeutische Abteilung hat auch längst ihr Quartier bezogen und pflegt und macht, so dass ich hier echt gute Bedingungen habe und mich soweit ganz wohl fühle.
Als ersten Spannungsaufbau gibt es hier schon mal die Starterliste.....gribbel!
Einen gut untergebrachten Gruß aus Südkorea,
 

Euer Steffen



22.08.2011 - Es einfach kommen lassen
  

Da muss ich mich in Geduld üben und einfach "die Form kommen lassen". Und dann ging das heut schon viel besser! Das Gelände hier ist ja etwas profilierter (da die ganze Insel eigentlich ein großer Vulkan ist und wir uns an den Küsten auf einem alten Auswurf befinden) und so war es schon wieder ganz gut, nen Dauerlauf im Tempo unter 4min/km zu laufen. Die Beine waren viel frischer und auch die Atmung und der Puls deutlich geringer als noch die Tage zuvor.

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Am Nachmittag wurde mir der Wassergraben sogar extra nochmal aufgefüllt, sodass ich ein kleines Techniktraining machen konnte.
Wie wir dann gesehen haben, ist das Zimmer unserer Nachbarn viel größer und komfortabler, so dass wir dort heut Abend ein paar mitgebrachte Videos angesehen haben, um uns die Zeit zu vertreiben.
Ich hoffe, dass die Anpassung weiter voran geht und ich die Tage nochmal ein gutes Tempotraining absolvieren kann.
Einen frischen Gruß (das Wetter ist u.a. auch "frischer" geworden) aus Südkorea,
 

Euer Steffen



21.08.2011 - Das ist so ne Sache: Die Anpassung!
  

Nachdem ich den ersten vollen Tag ganz gut rumbekommen habe, konnte ich dann doch sehr schwer einschlafen und habe den Wecker morgens auch direkt wieder ausgeschaltet und bin wieder eingeschlafen. Habe dann kurze Zeit später aber doch gemerkt, was ich gemacht habe und bin dann völlig gerädert zum Frühstück gegangen. Und auch das mit dem Laufen und der Frische kommt nicht so richtig; zumindest jetzt noch nicht. Komme beim Laufen sehr schnell außer Atem und so richtig locker sind meine Beine

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immer noch nicht. Hatte mir das irgendwie einfacher vorgestellt.
Heut Nachmittag habe ich ein bisschen über Hürden trainiert, nur leichte Läufe. Das ging schon gleich viel besser. Vielleicht war es ja der Espresso, den wir uns heute mit dem Fahrrad abgeholt haben... ;~)
Die Umstellung auf das Essen hat hingegen bisher problemlos geklappt. Es gibt frisches und leckeres Essen, ich werde satt und es ist immer auch das richtige für mich dabei (davon werde ich ein anderes Mal berichten).
Einen noch nicht ganz angepassten Gruß aus Südkorea,
 

Euer Steffen



20.08.2011 - Erstmal die Umgebung auskundschaften
  

Nachdem ich dann prima 10,5 Stunden tief und fest geschlafen habe, gab es erst mal nen kräftigen Regenschauer, damit die Luftfeuchtigkeit auch ja nicht zu sehr absinkt.
Und nach dem Frühstück ging es dann auch wieder los zum Training, wieder 10km locker Traben. Die Insel ist sehr grün und an jedem freien Erdfleck wuchert eine satt grüne Pflanze. Unsere Laufstrecke führt durch Limettenplantagen, wo schon reichlich grüne Früchte an den Bäumen

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hängen. Die Wege und Straßen sind hingegen alle geteert, also nicht so idyllisch wie zu Hause.
Am Nachmittag sind wir, also mein Zimmerkollege Christopher Linke (ein Geher aus Potsdam) und ich, zum nahe gelegenen Hafen gegangen. Laut der Sprinter ein ordentliches Stück, dass mit dem Taxi mindestens 10min weit weg ist.....für uns nur ein paar Schweißperlen und 20min Fußmarsch, um uns nach einer Käffchen-Bar umzuschauen. Der Espresso im Hotel soll nämlich satte 5,30 Euro kosten! Und einen günstigen und ganz prima schmeckenden Espresso fürn Nachmittag haben wir dann auch auf Anhieb gefunden ...und wie so ein kleiner schwarzer Schluck die zweite Tageshälfte einläuten kann ...prima!
Danach bin ich nochmal für ein kleines Kraft- und Gymnastik-Training ins Stadion gefahren und schwubdiwub war auch der erste Tag ganz schnell um.
Ein Käffchen-Gruß aus Südkorea,
 

Euer Steffen



19.08.2011 - Eine lange lange Reise...
  

...hab ich nun hinter mir. Gestern ging es um kurz nach 7Uhr in Kiel los; nach Hamburg, mit dem Flieger über München, Seoul, Busan nach Jeju, eine Insel ganz im Süden von Südkorea, wo ich mit der Nationalmannschaft die nächste Woche zur Vorbereitung verbringe. Da war ich mal 20Stunden auf Achse, wobei wir ab gefühlten Mitternacht, was hier ja morgens ist, nicht mehr schlafen durften, damit wir heut Nacht gut schlafen können und ab morgen gleich im Rhythmus sind.

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Dementsprechen gerädert fühl ich mich auch jetzt. Nach dem üblichen Smalltalk mit den anderen Athleten in München ("Und, wie gehts dir? Alles fit?", "Herzlichen Glückwunsch zum letzten Wettkampf", "Und, schon aufgeregt?") habe ich dann auf der Reise das Personal-Entertainment der Lufthansa mit so einigen Filmen genossen, etwas gelesen und werde mich gleich nochmal zu einer kleinen Laufrunde aufmachen, um die Beine zu lockern.
Das Wetter ist wie erwartet heiter, leichter Wind und richtig drückend.....aber das wird schon!
Ich werde mich dann täglich mit einem kleinen Lage(r)bericht melden und meine Erlebnisse teilen.
Nen schönen Gruß aus Südkorea (wenn man den Globus nimmt ist es echt auf der anderen Seite der Welt),
 

Euer Steffen



13.08.2011 - In Form für Deagu!
  

Meinen letzen Form Test habe ich nun auch hinter mir. Um nochmal zu zeigen, dass ich fit, gesund und leistungsfähig bin haben wir gestern Abend einen kleinen Wettkampf in Kiel organisiert. 3000m unter 8:10min zu laufen war die Vorgabe. Meine Trainingskollegen haben auf den ersten Runden für ein ruhiges Tempo gesorgt, so dass am Ende auch die Gäste Maik Wollherr und Benjamin Friedrich neue Bestzeiten laufen konnten.

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Ich habe die letzten 900m Gas gegeben, so dass ich mit 8:02,11min ins Ziel kam. Also eine gute Leistung aus dem Grundlagentraining des vergangenen Trainingslagers.....Deagu kann kommen!
Ein großes Dankeschön nochmal an meinen Sponsor, das VW-Zentrum Kiel, welches diese Veranstaltung unterstützt hat und natürlich an alle, die vorbei gekommen sind, um mich zu unterstützen. Das war prima von Euch, klasse!
Einmal ungeschnitten und die ganze Wahrheit könnt ihr euch hier ansehen. Weitere schöne Bilder findet Ihr auf der Seite von BO (Steffen-Quali-Kiel).
Einen kleinen Bericht über die schleswig-holsteinischen WM-Teilnehmer Markus Münch und mich gibt es am Montag abend um 19:30 Uhr im Schleswig-Holstein-Magazin des NDR Fernsehen.
Schönen Gruß,
 

Euer Steffen



11.08.2011 - Form zeigen!
  

Jetzt hab ich 2 Wochen feinstes Trainingslager in Malente hinter mich gebracht. Die Bedingungen waren prima, das Wetter einfach richtig gut zum Laufen, die Unterkunft auf dem Hof Bast sehr ruhig und komfortabel und die Trainingsbedingungen durch den Wald, das Profil und die Sportstätten des Sport- und Bildungszentrums des LSV perfekt.
Ein kurzes Video wird in den nächsten Tagen fertig gestellt, ehrlich!!!

Jetzt muss ich nur nochmal zeigen, dass ich auch in Form bin. Also morgen Abend (am Freitag) werden wir in Kiel auf dem Unisportplatz einen kleinen Wettkampf veranstallten. Jana Sussmann wird 1500m und ich 3000m laufen, um zu zeigen, dass wir gesund und leistungsfähig sind und uns der DLV guten Gewissens mit nach Deagu nehmen kann. Start ist um 18:30 Uhr. Wer also Lust und Zeit hat sich dem miesen Wetter auszusetzten und uns unterstützen möchte ist herzlich eingeladen vorbei zukommen. Ich freue mich!
Bis die Tage,
 

Euer Steffen



27.07.2011 - Ich bin nominiert!
  

Wie ich vor kurzem erfahren habe bin ich gleich bei der ersten Nominierung mit berücksichtigt worden und stehe im Aufgebot für die WM. Hier der Artikel auf leichtathletik.de
Das u.V. (=unter Vorbehalt) hinter meinem Namen kommt daher, dass ich nur die B-Norm habe und im Falle, dass noch weitere deutsche Läufer schneller als ich laufen nicht mehr dabei bin...was wohl kaum vorkommen wird ;~)
Daher gehts jetzt mit Vollgas in die zweite Saisonhälfte!!!
 

Euer Steffen



27.07.2011 - Die Ereignisse
  

In den letzten Wochen war ich viel Unterwegs und es gibt eine Menge zu berichten, was ich nun machen möchte.
Zunächst war ich im belgischen Heusden. Einen Tag vor meinem Geburtstag, also dem 16.07., wollte ich bei der KBC Nacht nochmal die Norm angreifen. Das Rennen war die Jahre zuvor immer eine prima Adresse für Bestzeiten und ein schnelles Rennen. Allerdings wurden meine Erwartungen schon gebremst, da ich dort kein

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Hotelplatz bekommen habe und somit aus dem Ruhrgebiet direkt anreisen musste. Alles nicht so schlimm, aber dennoch eben nicht perfekt. Auch die Startliste löste Ernüchterung aus, da ich mit meiner 8:26min schon Saisondrittschnellster war....
Naja, dann kann ich also ganz vorne mitlaufen. Als ich dann in Heusden ankam fing es direkt an zu Regnen. Leider hörte es auch nicht mehr auf. Der Wind wollte sich auch nicht so richtig legen, so dass die Bedingungen zwar aushaltbar waren, aber eben auch nicht perfekt.
Im Rennen selbst war ich dann von mir enttäuscht: Ich kam nicht ins Rennen, mir fehlte der Biss, die Frische und damit der absolute Wille mich zu quälen und an die Grenze zu gehen. Also bin ich so durch Rennen gelaufen und als 6. mit 8:33,37min ins Ziel gekommen. Einfach enttäuscht! Hier ein paar Bilder davon.
Die Woche über musste ich dnn also wieder frisch werden, denn am folgenden Wochenende, also jetzt am 23.07., waren die Deutschen Meisterschaften in Kassel. Ob ich danach noch die Chance bekomme, noch einmal zu Laufen und zumindest die B-Norm ein zweites Mal zu zeigen, wusste ich noch nicht. Also erst mal bei den Meetings in Stockholm und Finnland anfragen.
Das Training war moderat und das Gefühl für Leistung in den Beinen kam allmählich zurück.
Den Entschluss, bei der DM mal richtig schnell zu laufen, habe ich dann in den Tagen direkt davor gefasst. Die Absage aus Stockholm kam dann auch rein, so dass ich mir Daniel Götz aus Fürth für die Tempoarbeit auf den ersten 4 Runden organisiert habe. Dazu nochmal ein riesen Dankeschön an Daniel, der seine eigenen Ambitionen aufgrund seiner noch nicht zufriedenstellenden Form hinten angestellt hat und sich in meinen Dienst gestellt hat.
Das Stadion in Kassel war voll! Die Zuschauer haben mit gefiebert und es war einfach mega laut...was für eine Stimmung! Allein so etwas erleben zu dürfen rechtfertigen die Anstrengungen des Trainings.
Allerdings bin ich gerade nicht in der Form für eine WM Norm. Ich war kontinuierlich ein Stückchen zu langsam und konnte mich am Ende gegen den Wind nicht durchsetzten, so dass ich mit nem ordentlichen Vorsprung Deutscher Meister wurde, mit 8:33,47min aber nicht die gewünschte Zeit liefern konnte. Klar habe ich es versucht und Deutscher Meister zu werden ist ja auch erst mal prima, ich wär aber doch gerne schneller gewesen und dachte, dass ich das kann. Die Frische und dieses Gefühl der Leichtigkeit auf den ersten Runden waren aber einfach nicht da. Ein paar Bilder vom Lauf gibts hier und die Übertragung der ARD könnt ihr hier nochmals sehen ab Minute 13 etwa.
Der weitere Plan sieht nun so aus, dass ich nun nochmals ins Trainingslager gehe um an meinen Grundlagen zu arbeiten und mit nem ordentlichem Umfang und den gewohnten Grundlagenintensitäten wieder zu alter und hoffentlich noch besserer frische komme um dann bei der WM im Vorlauf die angestrebte Leistung abzurufen. Ob ich nun nominiert werde liegt ganz in der Hand des DLVs. Einen weiteren Normversuch werde ich nicht machen...
Also Daumendrücken und bis die Tage,
 

Euer Steffen



30.06.2011 - Rückblickend ein paar Impressionen
  

Es ist nun schon zwei Wochen her, dass wir in Stockholm bei der Team EM waren, aber ich habe mal ein paar ganz andere Eindrücke, die neben dem Wettkampf entstanden sind, zusammengeschnitten.
Hier könnt ihr das Ergebnis sehen.
Viel Spaß dabei,
 

Euer Steffen



27.06.2011 - Ein sehr aufreibendes Rennen!
  

Am vergangenen Samstag war ich mit meinem Trainer Andreas Fuchs und Physiotherapeuten Olav Jander beim German Meeting in Cottbus. Es sollte ein echter Normversuch werden, die Pacemaker und die Konkurrenz wurden extra für mich zusammengestellt, so dass eine Zeit unter 8:23min heraus kommen sollte.
Aber schon am Start ging es zur Sache. Die Tempomacher waren zu schnell, hatten kein Gefühl für die Zielzeiten und so ging alles drunter

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und drüber: Zu schnell los, dann ein bisschen zu langsam, erst mal verschnaufen, dann das Tempo aufnehmen und nach und nach kamen mir andere Läufer entgegen, die noch mehr über ihre Verhältnisse gestartet waren.
Dabei hatten wir zwar milde Temperaturen und Sonne, aber auf der Gegengeraden auch starken Gegenwind. Somit musste ich dann bei meiner alleinigen Aufholjagd auch noch gegen den Wind ankämpfen und mich selbst aufraffen um zu überholen. Zu allem Überfluss habe ich mir gleich zwei Mal im Wassergraben den Fuß verstaucht und bin eingangs der letzten Runde mit dem Knie ans Hindernis gestoßen. Dass ich dann die letzte Runde noch unter 60s gelaufen bin und mich bis zum 3. Platz vorkämpfen konnte überrascht mich selbst etwas. Mit 8:26,43min habe ich zwar mein Ziel verfehlt, habe aber die zwei Mal geforderte B-Norm damit einmal erreicht, und bin der Umstände wegen doch zufrieden mit dem Rennen. Zumal ist es ja auch nur eine Sekunde von meiner Bestzeit entfernt und war einfach mental sehr aufreibend.
Ich hoffe dann beim nächsten Rennen in Heusden/BEL, dass ich mich anfangs mehr reinhängen kann um am Ende eine neue Bestzeit stehen zu haben. Bis dahin werde ich erst mal meinen Knöchel kühlen und regenerieren lassen um dann das Training wieder etwas hochzuschrauben.
Wünsche schöne (Sommer)Tage,
 

Euer Steffen



23.06.2011 - Team Schleswig-Holstein
  

Ja, ich bin ein Holsteiner! Und weil ich auch noch ganz gut Sport machen kann bin ich nun auch Mitglied des neu gegründetem "Team Schleswig-Holstein". Nach dem Vorbild vieler anderer Landesverbände hat auch mein LSV es geschafft Sponsoren zu finden und eine Spitzensportförderung mit Zielrichtung der Olympischen Spiele ins Leben zu rufen. So bekommen wir 6 Athleten eine monatliche Unter-

stützung und erhalten somit weiter finanziellen Rückhalt für das Sportlerdasein.
Mehr dazu könnt ihr hier lesen.

 

Euer Steffen



22.06.2011 - Wieder voll in der Erwartung!
  

Zunächst einmal ein herzliches Dankeschön für die ganzen Glückwünsche, die ich zu meinem letzten Rennen bekommen habe!
 Bei der Team EM in Stockholm habe ich nämlich am Sonntagnachmittag 11 Punkte, also den zweiten Platz über 3000m Hindernis, für das deutsche Team geholt.
Es war ein Rennen ganz nach meinen Vorstellungen. Nachdem ich im letztes Jahr schon überraschend den 2. Platz belegt habe und in die-

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sem Jahr aus der Starterliste kein klarer Favorit klar wurde, wollte ich unbedingt unter die Top 3 kommen; mit Ambitionen auf den 1. Platz! Und die Beine wurden von Tag zu Tag frischer, das Timing halt einfach prima gestimmt. Nachdem es am Samstag noch herrlich warm und sonnig war, hatten wir am Sonntag Dauerregen, Wind und sehr frische Temperaturen. Bei der Erwärmung bin ich zwar nur unwesentlich nass geworden, gemütliche Bedingungen waren es vor allem für die Zuschauer nicht.
Zunächst hat der Portugiese Alberto Paulo das Tempo bestimmt und mit etwas Abstand das Feld fast 2000m angeführt. Ich habe mich in der Mitte des Feldes aufgehalten, wollte nicht zu viel Energie in Positionskämpfe investieren, hatte aber jederzeit das Gefühl zur Spitze auflaufen zu können. Es rollte einfach prima und auch die Hindernisse flutschen zu richtig prima unter mir hinweg, kein Aufwand.
Kontrolliert bin ich dann bis an Position 2 gelaufen und die letzten 600m hatten begonnen. Der Franzose hat nach und nach das Tempo weiter forciert und ich wollte mit einem Angriff noch weiter warten, da auf der Zielgeraden doch recht kräftiger Gegenwind war. Am letzten Wassergraben habe ich dann gas gegeben, den Balken leider nicht ganz getroffen, mich aber neben, oder kurz vor den Franzosen schieben können. Gemeinsahm sind wir dann au die Zielgerade, mit vollem Tempo und Risiko aufs letzte Hindernis zu und danach nochmal alles in die Waagschale schmeißen.....aber ich kam einfach nicht vorbei! Im Augenwinkel war Vindent immer neben mir und was ich auch versuchte meinen Beinen zu befehlen, es reichte nicht um schneller zu werden. Auf den letzten Metern wurde ich dann etwas fester und verlor eine halbe Länge,, so dass ich mit 8:31,01min knapp geschlagen als Zweiter ins Ziel kam.
Mit der Mannschaft holten wir dann am Ende auch die Silbermedaille. Alles im allen also ein prima Einstieg auf meiner Spezialdisziplin!
Einen Mittschnitt vom Rennen habe ich auch hier verlinkt, sowie eine Zusammenfassung vom ARD, der hier anzuschauen ist.
Ich bereite mich jetzt auf das nächste Rennen am kommenden Samstag in Cottbus vor.
Nen sportlichen Gruß,
 

Euer Steffen



18.06.2011 - So viele Punkte wie möglich!
  

Jetzt ist es soweit. Ich bin in Stockholm angekommen und heute beginnt die Team EM. Ich selbst werde morgen um 17:04 Uhr die 3000m Hindernis laufen.
Das Ziel wird einfach sein, möglichst viele Punkte für die Mannschaft zu holen. Wenn dann noch eine gute Zeit bei rausspringt ist auch nett, ist aber nicht das primäre Ziel. Die Konkurrenz hat schon teilweise gezeigt was sie laufen kann. Noch ist

nichts unerreichbar, denn das Starterfeld ist fast das gleich wie im letzten Jahr, wo ich 2. wurde. Meine Beine fühlen sich von Tag zu Tag besser und frischer an...das Kribbeln und der Wille kommen hoch. Eine Platzierung unter den ersten drei will ich unbedingt erreichen!
Wer kein Eurosport zu Hause hat, kann die Team EM auch im Internet im Stream hier verfolgen oder Eurosport im www unter diesen Links schauen:
www.stream2watch.com/, www.livearena.net/category/Other/
Ich werde heute noch nen gesteigerten Dauerlauf machen und am Nachmittag die Atmosphäre im Stadion schnuppern.
Nen schönen Gruß aus Schweden,
 

Euer Steffen



13.06.2011 - Auch das geht i.O.!
  

Denn gleich nach meiner 1500m in Regensburg bin ich 4 Tage danach nochmal 1500m gelaufen; in Kassel beim Askina Meeting. Einfach nochmal die Unterdistanz "sprinten" und diesmal versuchen durch eine mäßigere Startrunde mehr Körner für den Schlusspurt zu haben.
 Da ich in der ganzen Phase allersings wenig Rücksicht auf die Wettkämpfe im Training genommen habe und auch auf die Gefahr hin, nicht

super frisch zu sein, noch ordentliche Trainingsbelastungen gemacht habe, habe ich mich noch morgends nicht nach "Rennen" gefühlt. Da der Start wie gewohnt ja erst recht spät am Abend war lag ich also fast den ganzen Tag lesend auf dem Hotelbett...auch ganz nett ;~) Der lockere Dauerlauf am Morgen und die Ruhe zeigten ihre Wirkung und am Abend waren dann die Beine auch wieder etwas frischer.
Die erste Runde war wie geplant in 60s. Nur da wir keine Tempomacher hatten, die afrikanischen Gäste auch nicht so richtig rennen wollten, war die zweite Runde direkt in 62s. Ich musste auch irgendwie so sehr meine Position erkämpfen, dass ich zeitweise in der Kurve auch sehr weit außen laufen musste. Also alles nicht so richtig optimal. Die letzten 300m konnte ich dann aber noch in 42s laufen, so dass ich als 5. mit 3:45,08min in Ziel kam. Nicht ganz meine angestrebte Zeit, aber ich bin nicht unzufrieden. Den Reiz für meinen Körper hat es gegeben, dass ich nun wieder ein Stück voran gekommen bin.
Nach diesem Trainingsblock habe ich nun ein paar Tage ruhiges Training, wo ich auch mal wieder locker mit dem Rennrad durch die Holsteinische Schweiz radeln darf, bevor ich wieder Spannung aufbaue um dann in Stockholm bei der Team EM möglichst viele Punkte für Deutschland zu erlaufen.
Bis dahin froh Schaffen!
 

Euer Steffen



06.06.2011 - Auch mal nicht ganz nach Plan
  

Die Leichtathletik Welt ist wieder voll erwacht und die Meetings folgen täglich aufeinander. Und so bin ich am vergangenen Samstag mit fast der ganzen Trainingruppe zur Gala nach Regensburg gefahren. Da dieser Wettkampf ja für fast jede Disziplin und jedes Leistungsniveau eine Startgelegenheit bietet, nimmt man doch auch recht gerne die lange Fahrt im Kleinbus auf sich.
Da ich dort bisher immer eine 1500m Bestzeit aufgestellt habe, wollte ich auch dieses mal versuchen die 1500m sehr schnell zu laufen.

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Es war ja mein erstes Rennen auf der Unterdistanz und habe somit nicht ganz mit der Bestzeit geliebäugelt,...aber einfach mal was riskieren. Die Sonne strahlte wie gewohnt und auch die Temperaturen waren wie die male zuvor hochsommerlich. Der Wind, der am Nachmittag die Sprinter noch geärgert hatte, legte sich auch. Dann hab ich mich auch gleich mal vorne einsortiert, bin knapp unter 58s auf die ersten 400m angelaufen und war schon fleißig am Hecheln.
Wenn das Gefühl und die Härte für die hohen Geschwindigkeiten noch nicht da sind, zerlegt mich einfach jede Sekunde, die ich zu schnell angehe. Eine Spur langsamer hätte besser getan, zumindest musste ich mich dann zwei weitere Runden irgendwie durchbeißen. Der Schlussspurt war auch nicht wie gewohnt eine deutliche Tempoverschärfung, so dass ich noch ein paar Jungs vorbei ziehen lassen musste. In 3:45,70min wurde ich dann fünfter! Damit kann ich erst mal zufrieden sein, war trotzdem aber etwas enttäuscht. Hatte mir mehr vorgenommen und zugetraut. Wie gewohnt gibt es hier ein paar Bilder und hier sogar ein Video vom Rennen.
Aber der nächste Versuch kommt gleich hinten dran; mache mich gleich am Dienstag wieder auf den Weg, um am Mittwoch in Kassel beim Askina-Meeting noch mal die 1500m in Angriff zu nehmen. Mal sehen, ob ich die ein oder andere Sekunde früher im Ziel bin.
Melde mich schon bald wieder und wünsche bis dahin allen Sportlern gutes Training, Wettkämpfe und Erholung und dem Rest einen spannenden Leichtathletiksommer.
 
 

Euer Steffen



02.06.2011 - BÄM!
  

Ja, das war mal son richtiger Kracher, gleich zu Anfang ma los! Die Bedingungen am Mittwochabend waren perfekt: Milde Luft, kein Wind und die Sonne war gerade untergegangen. Da lag der ganze Tag schon hinter mir: Bin morgens noch in Saarbrücken aufgewacht, nachdem wir das 10tägige Trainingslager mit dem Triathlet Steffen Justus und weiteren Sportlern im Biergarten an der Saar ausklingen lassen haben. Ein lockeres Läufchen noch, ausgiebig Frühstücken und dann Sachen packen und ca. 2h nach Koblenz rüber gefahren.

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Dort den Nachmittag dann auf dem Bett den Giro D'Italia verfolgt bevor es dann zum Stadion Oberwerth auf die andere Rheinseite ging.
Die letzten 3 Tage hatte ich ja absolut ruhig gestaltet, was meinem Körper auch wirklich gut getan. Ich war mir schon unsicher, ob ich das angepeilte Tempo von 2:45min/km realisieren konnte, denn einerseits hatte ich prima Trainiert und viele Deutsche Läufer vor meiner Zeit sind solche Zeiten schon gelaufen, ich bin aber noch nicht annähernd so fix so lange unterwegs gewesen und dem entsprechend aufgeregt war ich dann auch.
Rico Schwarz hatte sich als Tempomacher zur Verfügung gestellt und wollte die ersten 3000m gestallten was er auch mit Bravour abspulte. Ich konnte mich gut reinhängen, der richtige 5000m "Rollschritt" fehlt mir aber noch. Ich musste mich immer wieder aufraffen hinter Philipp Bandi und Musa Roba die "Rolle" zu halten. Auch wenn es ja nicht so der riesen Akt war und ich ja nicht völlig am Ende war, war es nicht einfach dabei zu bleiben. Der vierte km war dann etwas langsamer und wir mussten selbst fürs Tempo sorgen, wobei ich nicht zum Zuge kam ;~)
Da konnte ich nochmal verschnaufen, bevor der letzte km dann wieder forciert wurde. Zunächst ging Philipp 700m vorm Ziel nach vorne. Ich bin mit und dann die letzten 500m von vorne alles was geht. Immer wieder den Beinen sagen "schneller", "da geht noch was"! Die Schlussrunde war sogar in 59s und er letzte km in 2:36min und ich als Erster im Ziel. Hier die offiziellen Ergebnisse
Ist ein tolles Gefühl seine Form zu bestätigen und mit solch positiven Ergebnissen in die Saison zu starten. Bin mal wieder super glücklich und motiviert: ...das macht LAUNE!
 
 

Euer Steffen



24.05.2011 - Harte Arbeit!
  

Seit 10 Tagen bin ich nun in Saarbrücken fleißig am trainieren. Mit von der Partie sind leider nur ein ganz paar Läufer wie Rico Schwarz, mein Trainingskollege Leif Schröder-Groeneveld und Jana Sußmann. Da ja jetzt die Tempoläufe in Wettkampftempo auf der Bahn anstanden ist die Ermüdung doch ungewohnt groß. Die Programme liefen bei uns allen echt gut und wie zuvor berichtet bin ich erstaunlich spritzig und kann bereits hohe Geschwindigkeiten realisieren was

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mich natürlich sehr zufrieden stimmt. Zu den harten Belastungen, an die sich auch meine Muskeln erstmal gewöhnen müssen, kommen dann ja auch noch das Kraft- und Athletiktraining, sowie Hürdenläufe, Zugwiderstandsläufe und Sprints.
Dann gabs auch ma Tage, an denen ich so richtig feste und müde Beine hatte, und die Dauerläufe, die wir sonst in den schönen profilierten Wäldern um die Sportschule herum gemachen haben, als Wendestrecke an die Saar verlegt wurden. Die letzten drei Tage vor dem Wettkampf haben wir dann auch mal ausspannen dürfen. Unser Physio vor Ort, Andreas Maßong, das gute sonnige Wetter und die Cafés lassen uns dann wieder zu Kräften kommen. Morgen früh nach einem kleinem Läufchen geht es dann rüber nach Koblenz, wo ich abends dann beim MiniInternationalen in Koblenz die 5000m in Angriff nehme. Bästn Gruß aus fast Frankreich,
 

Euer Steffen



11.03.2011 - Ganz offiziell: 6. Platz!
  

Gerade noch vor meinem Trainingslager habe ich die ganz offizielle Nachricht bekommen, dass der Spanier Jose Luis Blanco auf Grund einer positiven Dopingkontrolle aus der Ergebnisliste der EM gestrichen wurde und ich somit auf den 6. Platz aufrücke und in den A-Kader berufen wurde.
Feine Sache! ;~)



09.05.2011 - Erstaunlich fit!
  

Nachdem ich nun auch wieder von Texel zurück bin (Bilder aus der letzten Woche könnt ihr hier sehen) und ein paar Tage ruhiges semispezifisches Training hinter mir habe, lacht die Sonne weiter und mir geht es ebenso prima. Ich habe ein prima Trainingslager hingelegt, der Umfang mit ~170km/Woche stimmte und vor allem die Tempoeinheiten (z.B. meine Abschlusseinheit: 3x4km Straße 12:16/11:58/11:38 mit 3min Trabpause) gingen echt klasse, so dass ich nach

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wenigen Tagen wieder hergestellt und bereit für die weitere Vorbereitung bin.Denn jetzt wird es ernster und es geht auf die Bahn. Lang ersehnt durfte ich für ein paar Sprints und 200er über Hürden meine Spikes anziehen....herrlich, dieses Gefühl!
Und weil es gerade passt, war ich am vergangenen Wochenende auch bei der LM Langstaffel dabei. Die waren mit dem Hamburger Verband gemeinsam! in Bergedorf. Also waren auch ordentlich Staffeln am Start und da unser Startläufer Hauke Timme leider nicht so konnte wie er wollte und auf den letzten 200m deutlich eingebrochen ist, gestaltete sich das Rennen etwas spannender. Ich durfte meine 1000m als zweiter laufen und fühlte mich von Beginn an locker und spritzig. Ich konnte die ganze Zeit den Druck halten, am Ende noch einmal beschleunigen und bin selbst etwa eine 2:26min laufen. Unser Schlussläufer Max Wessel konnte den Vorsprung dann noch etwas ausbauen, so dass wir mit 7:34,98min Landesmeister wurden.
Da ich bisher immer Probleme hatte, ohne spezifischem Wettkampftraining schnelle Zeiten, speziell auf der Unterdistanz, zu laufen, bin ich mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. Es hat sich einfach verdammt gut angefühlt und lässt mich somit frohen Mutes nach vorne schauen....
Am kommenden Wochenende werde ich für 10 Tage ein Trainingslager in Saarbrücken machen um von dort am 25.05. eine 5000m in Koblenz zu laufen. Bis dahin müssen sich meine Beine an die Bahn und die schnellen Geschwindigkeiten gewöhnen......
Ein paar Bilder von der Staffel könnt ihr hier sehen.
Bis die Tage also,

 

Euer Steffen



18.04.2011 - Voll im Gang!
  

Das ist mein Trainingslager nun seit 10 Tagen. Bin hier auf der niederländischen Nordseeinsel Texel für insgesamt 3 Wochen.
Der Mittelstreckler Stefan Eberhard ist die gesamte Zeit mit dabei, wobei meine Trainingsgruppe aus Kiel, verstärkt durch Hannes Liebach und Jana Sussmann, erst seit dem letzten Freitag für 2 Wochen dabei sind. Bisher war es herrlich! Wir hatten prima Wetter, also jeden Tag sonnig und milde, teils warme Temperaturen um

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13°C mit wenig Wind. Dazu wunderbare Ruhe und natürlich die schönen Laufstrecken durch die Dünen und den Wald. Das Training macht dann, wenn man auch keine Weh-Wehchen hat und alles gut hinbekommt, riesen Spaß.
Der Umfang liegt bei etwa 170km in der ersten Woche, wobei auch die Intensitäten mit 200ern Berganläufen, 12km Tempodauerlauf im 3:11er Schnitt und Hürdentechnik/Kraftmotorik gut präsent ist. Daher ist es umso schöner, dass ich mich frisch fühle und extrem motiviert bin. Ich freu mich jedes Mal wieder schon auf die nächste Trainingseinheit. Aber es liegt ja auch noch einiges vor mir...mal sehen, wie ich es weiter aushalte und überstehe. Ein paar Impressionen gibt es hier.
Also nen schönen Gruß von der Insel,

 

Euer Steffen



04.04.2011 - Ein Wahnsinns Erlebnis!
  

Nun ist es zwar schon fast zwei Wochen her und nach einer Pause, also wirklich einer Woche ohne Sport, hat mich der Alltag wieder, dennoch möcht ich meine Eindrücke von der Cross-WM erzählen.
 Die letzte Woche vor der WM kam die Kälte nochmal zurück nach Kiel. Nur 2°C und frischer Nord-Ost Wind haben es draußen sehr ungemütlich gemacht. Aber meine Form stimmte, denn trotz der Bedingungen konnte ich ein prima Abschlussprogramm trainieren: 2000m 5:55min,

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1000m 2:51min, 500m 80s, 2x1000m Cross in 3:00min. Das gibt nicht nur den entsprechenden Reiz für den Körper, sondern vielmehr auch Mut und Selbstvertrauen für das Rennen.
Auch wenn Punta Umbria in Spanien nicht so weit entfernt liegt, haben wir via Mallorca und dem anschließenden Bustransfer ca. zehn Stunden für die Anreise gebraucht. Aber dort hat uns dann herrliches Sommerwetter erwartet. Also noch eben mal ne halbe Stunde locker am Strand Traben gehen, bevor es zum Abendessen ging.
Am Samstag habe ich dann mit dem Schweizer Philipp Bandi nen Dauerlauf gemacht und dabei die Strecke inspiziert: Einfach nur wohw! Direkt fängt das Herz an stärker zu schlagen. So viele Läufer, Schwarze, Weiße, alle Rennen herum, ein top hergerichtetes Gelände und Strecke, dazu eine komplette Beschallung....puh! "Und ich darf morgen dabei sein und gegen die Besten laufen!"
Da alle Athleten und Betreuer in einem Hotel waren, bekommt man auch neben dem Laufen so einiges von den anderen Läufern mit; wie sie sich ernähren, was in der Zeit gemacht wird, wenn man nicht läuft...interessant!
Und dann der Sonntag - Wettkampf - WM! Eine ganz leichte Brise, die Sonne gibt alles und Frühlingsduft. Morgens vor dem Frühstück habe ich einen kleine Auftakt gemacht, also 4km locker Traben. Die richtigen Spikes nochmal rein gedreht, denn auf dem feinen Rasen reichen 9mm völlig aus.
Um 13:40 Uhr war Start, da hatten dann etwa 23°C und volle Sonne. Gerade noch den Winter gespürt, jetzt Hochsommer. Für mich doch eine harte Umstellung. Nach der üblichen Erwärmung und kurzem Callroom durften wir in die Startboxen und dann ging es auch schon los....
Für mich leider etwas zu fix. Am Start bin ich gut weggekommen und nach 5:43min hatte ich die erste 2km Runde hinter mir. War schon cool direkt neben/hinter einem Craig Mottram zu laufen. Ein bisschen langsamer hätte es aber bestimmt auch getan, denn die Kraft verließ mich recht schnell. In der Hälfte des Rennens konnte ich kaum noch, habe alles verflucht und mich aber durchgerungen weiter zu laufen, weiter zu kämpfen. Und ich wurde belohnt. Die Energie und der Wille kamen zurück und die letzte Runde konnte ich mich nochmals mobilisieren und Plätze gut machen. Meinen Trainingslagerkollegen Philipp Bandi aus der Schweiz konnte ich leider nicht mehr einholen und er kam direkt vor mir ins Ziel. Ich wurde mit 36:31min und einem Rückstand von 2:41min 54. und damit 11. Europäer.
Klar ist es schwer dieses Ergebnis einzuordnen, den deutlichen Rückstand auf die Weltspitze zu interpretieren und so meine Leistung zu würdigen, aber ich weiß, dass ich nicht nur ein tolles Wettkampfwochenende und viele Eindrücke und Erfahrungen erleben durfte, sondern dass ich fitter bin als letztes Jahr zum gleichen Zeitpunkt und somit eine prima Grundlage für eine Leistungssteigerung auf der Bahn im Sommer habe. Und das ist es, was wirklich zählt!
Also gemäß dem Spruch "believe me - nothings comes easy" liegt noch jede Menge Arbeit und Schweiß vor mir. Es geht jetzt also in den zweiten Makrozyklus und wieder in die Vorbereitung. Eine Leistungsdiagnostik steht noch an, bevor es für drei Wochen ins Trainingslager nach Texel geht.
Bis bald,

 

Euer Steffen



28.03.2011 - Der LAUF!
  

Wer es verpasst haben sollte oder nocheinmal erleben möchte hat hier die ausgezeichnete Möglichkeit sich die Rennen von der Cross WM anzuschauen.
Mein Rennen beginnt bei 3:02h.

Ein Bericht von mir folgt bald, die ersten Fotos könnt Ihr Euch hier ansehen.
Aufgrund technischer Probleme ist das Cross WM-Vorbereitungsvideo erst jetzt online.

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19.03.2011 - Cross-WM Livestream
  

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Unter dem nachfolgenden Link könnt Ihr die Cross-WM aus Spanien im Livestream mitverfolgen.
Spanischer TV-Sender
Ein Video von der Cross DM in Lönningen und ein Interview könnt Ihr Euch auf leichtathletik.de ansehen.

Viel Spaß,

 

Euer Steffen

      



16.03.2011 - Jetzt solls los gehen!
  


Hab die letzten Tage nochma gut trainiert, fühle mich super vorbereitet und am Freitag gehts dann richtungs Spanien zur Cross WM. Die Starterlisten sind auch einsehbar und dann Kribbeln im Bauch wird mehr...
Hier noch ein paar "bewegte Bilder" von meiner Vorbereitung.
Leider wird das Rennen nicht im deutschspachigem Fernsehen gezeigt. Ich werde aber, sobald ich genaues weiß, den Link zu einem Livestream angeben.
Bis dahin,

 

Euer Steffen

      



09.03.2011 - Meine erste Cross-Medaille!
  

Die letzten Jahre hatte ich bei der Cross DM nicht den gewünschten Erfolg.
Mal war ich verletzt und außer Form, mal ganz außer Gefecht gesetzt oder gar nicht erst dabei, weil wir im Trainingslager waren. So habe ich in der Hauptklasse noch nie eine Medaille im Cross gewinnen können. Dieses Jahr also auf ein Neues! Ich war den Winter über nicht verletzt und hatte keine Aussetzer und eine prima Form vorzuweisen.

weitere Bilder      

Letzte Woche wurde es dann auch noch ganz offiziell, dass ich für die Cross WM nominiert bin :leichtathletik.de und somit ging ich mit hohen Erwartungen in dieses Rennen. Ich wollte unbedingt zeigen, dass ich zur Zeit Deutschlands bester Crossläufer bin.
Also ganz nach vorne. Und da in einem Meisterschaftsrennen alles passieren kann, die Konkurrenz aus dem Schatten tritt und einem das Leben sehr sehr schwer machen kann, war ich auch sehr angespannt und nervös.
Am Samstagmorgen dann also auf nach Löningen, die Strecke einmal ablaufen, durch die anderen Läufe und Läufer etwas Atmosphäre schnuppern und dann fertig machen fürs Rennen. Die Wolken verzogen sich dann auch pünktlich und ein teils recht frischer Wind kühlte die Sonnenstrahlen wieder etwas ab.
Pfiff...Start!.... Und los gings. Gleich erst mal vorne mit einreihen, keinen Platz verschenken und die ersten Runden mal mit rollen. Aber schon nach der ersten Runde waren wir ein langgezogenes Feld und ich ganz vorne mit dabei.
Und so lange ich nicht immer die Arbeit im Wind machen muss, übernehme ich auch mal die Tempoarbeit an der Spitze. Mit dem Vizeweltmeister im Triathlon, Steffen Justus, habe ich mich dann abgewechselt, und so wurde die Führungsgruppe immer kleiner. Über einen recht festen Rasenparcours, einen kleinen Hügel und drei Erdwälle durften wir von den Trainern und Zuschauern gut einsehbare 7 Runden laufen.
Nach etwa der Hälfte waren "der andere Steffen" und ich allein an der Spitze und ich habe gespürt, dass ich noch mehr Kraft und Luft habe. Und auch wenn ich mich noch gar nicht absetzten wollte, habe ich es geschafft durch konzentriertes Laufen das Tempo zu halten und eine kleine Lücke zu Steffen zu laufen. Die wollte ich dann nicht mehr hergeben und habe das Tempo weiter forciert, so dass ich mich in der der 6. Runde absetzten konnte. In 31:28min kam ich über 10,28km als Deutscher Meister ins Ziel.
Glücklich, erleichtert und aber auch erstaunt darüber, dass ich ohne richtige Tempoverschärfung einen guten Vorsprung rauslaufen konnte, durfte ich mit "Gold" wieder nach Hause fahren.
Meine Wintersaison ist nun aber noch nicht ganz vorbei. Das große Finale kommt in 1,5 Wochen in Spanien mit der Cross-WM. Nun also wieder Kraft tanken, die richtigen Reize im Training setzten und dann......mal sehn: BÄM!?

 

Euer Steffen



05.03.2011 - Erster Crosstitel für Steffen Uliczka
  

Selbst wenn die Differenz zu den Zweitplatzierten Steffen Justus (LG Stadtwerke München) und Simret Restle (PSV GW Kassel) im Ziel mit 22 bzw. 7 Sekunden doch deutlich war, mussten sowohl Steffen Uliczka als auch Sabrina Mockenhaupt im Siegerinterview zugeben, dass es ein hartes Stück Arbeit bis zum Meisterschaftsgewinn war.

Den ganzen Artikel von Wilfried Raatz auf leichtathletik.de.

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03.03.2011 - Ein langes Stück harte Arbeit...
  

...hab ich hinter mir. Zunächst wieder einen anspruchsvollen Trainingszyklus bei Schnee und Eis in Kiel absolviert, wobei ich teils meinen Atem vor der Kälte schützen musste, was bisher noch nie vorkam.
Und dann ein letztes großes Rennen vor den Meisterschaften. In Luxemburg bei ING Eurocross in Diekirch war ich am Wochenende. 10,2km waren zu laufen, wobei es 7mal einen Berg inklusive Treppenstufen hoch und ebenso hart und steil wieder runter ging.

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Schon nach dem ersten Anstieg zog sich das Feld auseinander, da die Marokkaner an der Spitze ordentlich Druck machten. So musste ich mich größtenteils alleine, bzw. ohne direkte Laufbegleitung über den Kurs arbeiten. Dabei waren die Treppen nicht einmal das schlimmste. Vielmehr der Anstieg davor und danach zog mir die Körner aus den Beinen. Am Ende kam ich mit 33:31min als 8. ins Ziel, wobei nur zwei Europäer direkt vor mir waren und die Spitze mir 2min abgenommen hat. So wirds dann wohl auch bei der WM abgehen....
Aber vorher steht nun am 05.03. die DM in Löningen an, wo ich versuchen werde meine derzeitige Position in Deutschland zu behaupten. Hier gibts noch ein paar Impressionen in bewegter Form.
 

Euer Steffen



14.02.2011 - Das war wohl nix!
  

Nach dem vergangenem Wochenende habe auch ich mal nen Dämpfer erhalten. Auch wenn ich top in Form bin kann ich dennoch nicht zaubern.
Als Abwechslung und vor allem als Temporeitz, denn die Crossrennen haben nicht viel mit meiner Wettkampfgeschwindigkeit im Sommer zu tun, hatte ich nun ein Wochenende mit zwei Hallenrennen.
Da die 3000m in Glasgow ja trotz fehlender Vorbereitung überraschend gut gingen war ich al-

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so guter Dinge auf ähnlichem Niveau weiter zu machen. Am Freitag bin ich dann im B-Lauf beim Meeting in Düsseldorf die 1500m gelaufen. Doch durch die absolut ungewohnt hohe Geschwindigkeit am Anfang, 57s für die ersten 400m, war ich direkt so ermüdet und lehr, dass ich mich nicht weiter mobilisieren konnte und am Ende des Feldes in enttäuschenden 3:50,08min ins Ziel kam.
Von Düsseldorf ging es dann am nächsten Tag weiter nach Gent in Belgien. Am Sonntag wollte ich dort 3000m laufen. Eine tolle Halle und gewohnt viel und stimmungsvolles belgisches Publikum sorgten für gute Bedingungen. Nur ging es auch bei dem Rennen für mich zu schnell los. Ohne wettkampfspezifische Tempoläufe ist einfach die Geschwindigkeits- und Laktattoleranz nicht vorhanden. So bin ich immer langsamer geworden, die Beine wollten schon nach 1000m nicht mehr weiter und entsprechend ging auch meine Motivation in den Keller. Nach 8:16,..min war ich dann endlich im Ziel....
Beim Rennen in Glasgow hatte ich einfach das Glück, dass es am Anfang sehr ruhig los ging und ich mich ins Rennen einfinden durfte, bevor es zur Sache ging.
Naja, ich denke trotzdem, dass die Läufe ihre gewollte Wirkung hatten, auch wenn ich zunächst mental etwas geknickt bin/war.
 Dafür habe ich jetzt den Ausblick auf das kommende Cross-Training und dann wieder auf die Rennen durchs Gelände.....;-)
Melde mich also von der frischen Luft und dem etwas weicherem Untergrund wieder.
Gruß,
 

Euer Steffen



08.02.2011 - Im Cross geht einfach was!
  

Nach ein paar ruhigen Tagen, in denen ich meinen Schnupfen auskurieren konnte, habe ich dann in der vergangenen Woche noch ein paar (8x) 1000er gemacht, die allerdings vom Winde verweht wurden und somit die Zeiten nicht wirklich die Leistung wiederspiegeln. Dazu noch etwas Dauerlauf, eine Hand voll Berganläufe und ab ging es schon wieder zum nächsten Wettkampf. Diesmal wieder im Westen unseres Landes zum Crosslauf in Neukirchen bei Neuss.

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Da es die Tage zuvor ja getaut und auch geregnet hatte, war die Strecke wie gewohnt bereitet zum "Crossen". Auch die Konkurrenz hat schon in der ersten Runde mächtig Gas gegeben, so dass ich versucht habe das Rennen zunächst aus der zweiten Reihe zu Kontrollieren. Nach der Hälfte konnte ich mir sogar den Luxus leisten und einen Gang rausnehmen, da einfach keiner schneller laufen wollte. Um die Kurven, über die zahlreichen Strohballen und über die kleinen Hügel kam ich einfach perfekt drüber. Ich war wieder auf den Punkt fit und konnte so mit einem etwas schärferen Tempo auf den letzten 2km kontrolliert dieses Rennen gewinnen und somit auch die Gesamtwertung des Deutschen CrossCups.
Jetzt werde ich wieder die Kräfte sammel und Ende der Woche in Düsseldorf ein 1500m und am Sonntag eine 3000m in Gent, jeweils in der Halle laufen. Danach ist dann mein Gastspiel unter dem Dach auch abgeschlossen und die heiße Vorbereitungsphase auf die Cross WM beginnt.
Bis dahin wünsch ich Euch alles Gute!
 

Euer Steffen



08.02.2011 - Sehr ungewohnt und unerwartet!
  

Ich bin nun ja noch einen Bericht aus Schottland schuldig, den ich jetzt mit etwas Verzögerung nachliefere. Am letzten Januar Wochenende war ich ja, wie schon angekündigt, mit der Nationalmannschaft beim Länderkampf in Glasgow. Ungewöhnlich war zunächst das Wetter: Sonne, kaum Wind und milde Temperaturen um 5°C. Da hatten wir am Freitag auch noch Zeit und Lust eine Stadtrundfahrt zu machen und uns die beeindruckenden Gebäude anzuschauen.

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Als Läufer hat man natürlich den Vorteil auch zu Fuß das ein oder andere Fleckchen beim lockeren Dauerlauf und Auftakt zu erkunden.
 Leider hatte ich eine verschnupfte Nase, so dass ich mich nicht richtig frisch gefühlt habe und auch der Leistungs-Test beim IAT in Leipzig in der Woche davor, der Bestwerte bescheinigt hat, hat meinem Körper ganz schön zugesetzt.
 Die Leichtathletik Halle war in einer alten Museumshalle und von außen als solche nicht erkennbar. Aber innen waren echt viele Zuschauer, eine gute Stimmung und ungewöhnlich steile Kurven.
 Zu Rennbeginn liefen wir erst mal ein ruhiges Tempo und ich habe mich in dem überschaubaren Feld von 5 Startern erst mal hinten gehalten. Als der Kenianer dann ab dem zweiten Kilometer das Tempo stetig gesteigert hat musste auch ich mich weiter nach vorne orientieren, damit ich die "Rolle halten" konnte. Es war sehr ungewohnt einen solchen Schritt und die Geschwindigkeit zu laufen und es war kein ruhiges rollen bei mir. Dennoch konnte ich das Tempo laufen, den Kontakt halten und nur mit einem kleinen Rückstand dritter in neuer Hallenbestzeit werden. Mit 7:59,91min blieb ich sogar unter der Achtminutenmarke, was mich auch gerade wegen der Umstände in meiner Form und Strategie bestärkt.



05.02.2011 - Siege für Steffen Uliczka und Susanne Hahn
  

Steffen Uliczka (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) und Susanne Hahn (SV schlau.com Saar 05 Saarbrücken) haben am Samstag den Energiecross in Grevenbroich-Neukirchen gewonnen. In der Klasse U23 beherrschten beide deutschen Teams die Mannschaftswertung.

Den ganzen Artikel von Harald Koken auf leichtathletik.de.



30.01.2011 - Bestzeit von Steffen Uliczka
  

Der eigentliche Hindernisläufer Steffen Uliczka (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) erreichte als Drittplatzierter über 3.000 Meter eine neue persönliche Hallen-Bestzeit (7:59,91 min) und trug damit nicht weniger ein Scherflein zum geschlossenen Mannschaftsergebnis bei.
Den ganzen Artikel von Christian Fuchs auf leichtathletik.de.



25.01.2011 - Und schon wieder im Nationaltrikot!
  

Nun bin ich schon wieder eine Woche zu Hause, habe mich gut regeneriert und die nächsten Termine stehen an. So habe ich am vergangenen Wochenende bei der LM in der Hamburger Halle für meinen Trainingskollegen Falko Veling 2000m Tempo gemacht. Ich konnte mich gut konzentrieren und sogar mehrfach das Tempo (200m Rundenzeiten von 33,0s) genau treffen. Nach exakt 5:30min hatte ich noch genug Puste

um Falko weiterhin anzufeuern, der mit 8:18min auf 3000m zwar die Norm für die DM (8:14min) verpasste, seine Bestzeit aber deutlich steigern konnte.
Für mich geht es diese Woche noch nach Leipzig zum IAT, wo ich meine Leistungsdiagnostik machen werde.
 Danach darf ich mit dem DLV nach Glasgow zum Hallenländerkampf gegen die USA, Schweden, eine Commonwealth-Auswahl und Großbritannien fliegen, wo ich am Sonntag 15:00Uhr die 3000m laufen werden.
Auf meinem weiteren Plan stehen dann noch 2 Crossläufe sowie ein Rennen über 3000m, bevor es im März bei der Cross DM und später bei der Cross WM zur Sache geht. Hier die Termine.
Bis dahin euch allen eine schöne, hoffentlich weiterhin schneefreie Zeit!
 

Euer Steffen



17.01.2011 - Erschöpft und froh...
  

...wieder nach Hause zu kommen. Die letzten zwei Wochen durfte ich in Andalusien verbringen; um zu trainieren versteht sich. Und das habe ich dann auch fleißig getan. Wir hatten wirklich top Bedingungen: Viel Sonne, milde Temperaturen um 17°C und leichten Wind. Der Regen im Dezember war auch nicht so stark, so dass wir durch den sonst überfluteten Wald gut laufen konnten.
Die Truppe des DLV's, vor allem die jüngeren Jahrgänge des Hinderniskaders, waren die ersten

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10 Tage mit dabei. Und ein paar Schweizer Kollegen um Philipp Bandi erweiterten die Trainingsgruppe.
So haben wir 200er als Berganläufe, 12km Tempodauerlauf, 1000er Intervallläufe und jede Menge Dauerläufe in verschiedenen Geschwindigkeiten in der Gruppe absolvieren können. Am Ende standen für mich 180km und 160km in den Wochen zu Buche. Die Qualität der intensiven Einheiten war dabei besser als jemals zuvor. Daher nun auch die Müdigkeit und dir Vorfreude, trotz des herrlichen Wetters hier, auf eine Ruhewoche und das eigene Bett zu Hause in Kiel.
Danke an die Trainer und unseren Physiotherapeuten Andi und an alle Laufpartner für die schöne Zeit!
Gruß,
 

Euer Steffen



10.01.2011 - Hallo alle zusammen!
  

Auch ich melde mich wieder und möchte von den vergangenen Wochen berichten. Leider war die letzte Zeit bei mir etwas "internetfrei" - aber jetzt hole ich alles nach.
Zunächst einmal herzlichen Dank für die ganzen Glückwünschen zu meinem Cross Ergebnis:
Da ich ja nur als Einzelstarter unterwegs war hatte ich genügend Platz in meiner Startbox und kam gleich gut weg. Die ersten Runden blieb ich immer in der Spitzengruppe, konnte den Kontakt halten.

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Was als zusätzliche Schwierigkeit dazu kam, war das Stop and Go in jeder Kurve. Egal an welcher Position ich auch gelaufen bin, musste ich in den Kurven ganz abbremsen, sehr aufpassen auf die ganzen anderen Beine, um dann wieder richtig Gas geben zu können.
Nach ca. zwei-Drittel des Rennens entstand dann eine Lücke zu den Führenden. Da hieß es dann sich auf jeden Schritt zu konzentrieren und immer wieder aufzuraffen. Einfach durchbeißen und keine Plätze vergeben. Im langen Endspurt habe ich das Tempo nochmal beschleunigen können und so am Ende auf dem 12. Platz in Ziel zu kommen.
Zunächst war ich so erschöpft, rang nach Luft und konnte mich im Interview nicht so richtig freuen. Je mehr Abstand ich zu dem Rennen aber bekam, desto mehr kam eine innere Erfüllung und Zufriedenheit in mir auf. Einfach herrlich! Auch die vegetativen Probleme in den Stunden nach dem Lauf (Übelkeit und Durchfall) zeigen, dass ich alles gegeben habe, zumal ich das beste deutsche Männer-Einzelergebnis bei einer Cross-EM erzielt habe.
 Direkt nach Albufeira hatte ich eine Woche Urlaub, die ich fast ohne Laufen auf Fuerteventura bei Sommerbedingungen verbringen durfte.
Auch Weihnachten, mit dem ganzen Schnee, der Familie und dem Essen war wie immer schön.
Aufgrund des Wetters kam es dann aber zu einigen Veränderungen. In Kiel war Training im Freien einfach nicht möglich. Also jeden Tag auf Laufband...absolut ätzend!
Auch der geplante Silvesterlauf in Herne musste wegen der Glätte abgesagt werden. Sehr schade!
Nun aber bin ich Spanien, wir haben milde Temperaturen und heute das erste Mal etwas Regen, also wieder einmal prima zu Laufen. Zwei Wochen darf ich hier bleiben um nochmal einen richtigen Trainingsblock zu absolvieren: 180km die Woche mit 4 Tempobelastungen steht in der erste Woche auf dem Plan.
Über dieses Training und die kommenden Wettkämpfe werde ich aber bald berichten.
Bis dahin euch eine frohes und erfolgreiches Jahr 2011,
 

Euer Steffen





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