Steffen Uliczka
 

Ich - Sportlich

 
 

Sport ist in meiner Familie und bei mir seit

meiner Kindheit immer präsent.

 

 

Angefangen hat alles mit einem Purzelbaum beim Mutter- Kind-Turnen.
Meinen ersten Dauerlauf von etwa zwei mal 500m mit einer Gymnastikpause habe ich im Sommerurlaub mit meinem Vater vor dem Frühstück gemacht.Da er dieses aber nur im Urlaub und an Sonntagen gemacht hat, war die Gefahr einer Überbelastung gebannt ;-)
Zum Schwimmen wurde ich auch angemeldet und habe es dort bis zur Leistungsgruppe und einem 7. Platz bei den Landesmeisterschaften im 100m Rückenschwimmen geschafft.
Judo, Turnen und Badminton waren zwischendurch auch mal dran. Selbstverständlich habe ich auch als kleiner Junge mal Fußball in der F-Jugend gespielt. Mein mangelndes Talent führte aber nur zum Einsatz als Verteidiger und Torwart und so war dann mit etwa 7 Jahren meine Fußballkarriere beendet.
Als Ausgleich habe ich Leichtathletik und die klassische Schule des Mehrkampfes erlernt. Aber im 1000m-Lauf war ich schon immer der Beste.
Um nun das Schwimmen und Laufen zu kombinieren wurde Triathlon zu einer großen Leidenschaft von mir. Als ich dann aber in die Landeskader vom Triathlon, wie auch in der Leichtathletik berufen werden sollte, musste ich mich entscheiden.
Aus welchen Gründen auch immer habe ich mich für die Leichtathletik und somit für das Laufen entschieden.
Ich habe dann von meinem ersten Trainer Sven Thode in die Gruppe der A-Schüler zu Peter Wulf gewechselt, wo ich mich dann mehr und mehr aufs Laufen spezialisiert habe.
Die Trainingplanung wurde dann allmählich von Olliver Wulf übernommen und ich konnte meinen ersten großen Erfolg, den Deutschen Meistertitel über 3000m in der Halle, feiern.
Nach der Saison 2003 habe ich meinen Heimatverein, den Preetzer TSV, verlassen und mich der Trainingsgruppe von Andreas Fuchs beim TSV Kronshagen angeschlossen. Seit der U20-EM betreut und berät mich auch der ehemalige Weltklasse-Hindernis-Läufer Dr. Steffen Brand.

Mein tägliches Training absolviere ich meist in den Wäldern zwischen Kiel und Preetz. Mit einem hohen Tempo lange und alleine auf Waldwegen dahinhuschen, das fasziniert und begeistert mich jedes mal wieder. Tempo-Dauerläufe und schnelle, meist gesteigerte Dauerläufe gehören daher zu meinem Lieblingstraining.
Ich mag es, mich im Training zu fordern, die Grenzen auszutesten und die Geschwindigkeit, die mit meinen eigenen Beinen erreichbar ist zu genießen. Eine tägliche Frage warum, stell ich mir nicht;
Es ist Teil meines Lebens, meines Tagesablaufes.
Die Freude am Wettkampf, sich mit anderen zu messen, und große Ziele, wie Meisterschaften und der Reiz der Olympische Spiele, sind meine Motivation und Antrieb.

Hier aber nun noch ein paar Kommentare von Menschen, die mich in meinem Leben begleiten:

Von:

Thorben Grothaus und Ruben Schwarz (Läuferkollegen vom TV Wattenscheid):

-  Zielstrebig und selbstbewusst
-  erarbeitet sich seine Leistungen Schritt für Schritt, lebt nicht vom
    Talent
-  trainiert gerne hart und viel
-  pfeift auf die Meinung anderer, solange er von seinen Zielen selbst
    überzeugt ist
-  verbringt auch mal den Tag damit darüber nachzudenken wie geil er
    trainiert und was alles noch so zu erreichen ist
-  "Ein Bier bringt nichts, da trink ich lieber keins"


Felix Nickels ( mein "Schulfreund" ):

-  äußerst ehrgeizig
-  trainiert sehr diszipliniert
-  völlig auf den Sport abgestimmt
-  ernährt sich eigentlich sehr vernünftig/körperbewusst........außer wenn
    es mal Torte oder Eis gibt
-  kann mit "Niederlagen" sehr gut umgehen und sieht diese als neue
    Herausforderungen


Christoph Lohse (Läuferkollege vom TV Wattenscheid):

-  train hard - win easy
-  commit yourself
-  if you feel good- push
-  the big mazungo

(bist halt ein Kenianer! :-) )


Lars Neumann (Läuferkollege und Trainingsparter aus Kiel):

Zielstrebig, zielorientiert: Für mich bist du jemand (im Sport) der alles seinen Zielen unterordnet. Du kannst dich dabei außerordentlich auf Höhepunkte fokussieren. Ohne wenn und aber arbeitest du darauf hin. Diese Eigenschaft haben sich, sicherlich die Jahre extrem weiter entwickelt. D.h., dass du einfache Dinge, die ein Super-Rennen verhindern würden, nicht mehr machst bzw. es dir vorher genau überlegst. z.B.: Ein paar Tage vorm Rennen mal zum Strand zu gehen oder Wasserski fahren.

Ehrgeizig:
Du setzt dir Ziele und willst sie erreichen. Sowohl langfristig als auch kurzfristige Ziele sind dir sehr wichtig. Du willst Ziele haben, damit du weißt warum du trainierst. Dir ist bewusst das du diese Ziele nur durch Ergeiz erreichen kannst. Wenn man in diesem Sport erfolgreich sein will, muss man den Ergeiz besitzen alles dafür zu tun. Es gibt da sicherlich nur wenige, die so viel Ergeiz haben wie du.

"Mental auf der Höhe":
Du kannst dich wie kaum ein anderer auf Ziele fokussieren und sie erreichen. Selbst wenn es schlechte Läufe gibt, findest du immer etwas gutes und lässt dich dadurch nicht unterkriegen. In der absoluten Spitze gibt es keine Rennen, die du nicht Mental bewältigt hast. Du weiß was zu tun ist und setzt dieses konsequent um.


Carolin Uliczka (meine große Schwester):

Steffen ist in Sachen Sport ein verdammt ehrgeiziger Kerl. Er setzt sich Ziele und arbeitet hart und fokussiert darauf hin und stellt schon mal viele andere Dinge hinten an. Sollte es nicht so laufen, wie er sich das vorstellt, meide seinen Weg, denn dann kann auch er unausstehlich werden!


Jan Fitschen (Europameister über 10 000m):

Im Training und auch sonst manchmal: der absolute Killer!!!


Jürgen  Dethlefs (Lauffan aus Rendsburg):


 selbstbewusst, konsequent in der Verfolgung von einmal gewählten
   Zielen, nie/selten aufgebend, immer am Ball des Geschehens, kann
     Rückschläge einstecken ohne zu verzweifeln.



 

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